Gertrud Sperl, genannt Trudel, war Oberstudienrätin am Luisengymnasium München. Sie unterrichtete Deutsch und Geschichte.

- Geboren 8. Juni 1924 Neuhof ad Zenn
- Gestorben 9. Oktober 1981 München
Gertrud Sperl für viele Schülerinnen eine geliebte und beeindrcukende Lehrerin mit enthusiastischer Liebe zu Literatur und Geschichte. Viele ihrer Schülerinnen blieben auch nach der Schulzeit in Kontakt mit ihr.
Sie war eine leidenschaftliche Frau und langjährige Geliebte von Heinz Brandt . Wer mit Trudel in Verbindung war, wusste auch immer alles über Heinz und sein Leben.
Trudel war aktiv in grünen Bürgerinittiativen und bei den Grünen.
Sie war, in Nachfolge ihrer Großmutter Marie Sperl (geb. Kern), eine international orientierte Frau. Sie reiste oft nach England, wo sie in Kontakt kam mit den Autorinnen P.L. Travers und Elaine Morgan.
Elaine Morgan`s “Wasseraffentheorie” insprierte Trudel enorm, und sie schrieb eigene Artikel zu diesem Thema.
Trudel sprach auch fließend Italienisch, weil sie oft zu Besuch in Montelupo/Florenz bei ihrer Schwester und deren Kindern war.
Sie hatte viele künstlerische Hobbies: die Einrichtung ihrere schönen Wohnung in Schwabing, sie kochte wunderbar, sie nähte eigene Kleider, sie photographierte und entwickelte die Fotos selbst. Kurz vor dem Ende ihres Lebens machte sie eine lange Reise durch China.
Sie war Zeit ihres erwachsenen Lebens in Psychoanalyse, zuletzt bei Fritz Riemann. Sie las die Bücher von Erik Fromm, eines Freundes ihres Geliebten Heinz Brandt. Sie war inspiriert von C.G. Jung.
Als inspirierte, belesene, leidenschaftliche Frau hatte sie einen umfassenden Einfluss auf diejenigen, die sie liebten.